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Ueber Mozart's Klavierkonzert KV 482:
...die junge Bernerin Eva-Maria Zimmermann erwies sich als technisch untadelige, phrasierungssichere und akzentuierungsstarke Künstlerin. Sie verzichtete nicht auf virtuoses "jeu perlé" und auf poesieerfüllte Deutungseleganz, liess aber auch immer wieder Mozart's dramatische Hintergründigkeit aufleuchten: eine Annäherung an Mozart ohne biedermeierliche Harmlosigkeit…
DER BUND, Dezember 2001
Ueber ein Chopin-Rezital:
…Virtuosität und Leichtigkeit, Ausdrucksvielfalt und Charme – all diese Qualitäten verlangt Chopin’s Klaviermusik von einer Pianistin, und genau diese Qualitäten waren es auch, die Eva-Maria Zimmermanns Klavierspiel auszeichneten. Da war immer Bewegung und Atem in der Musik, jede Phrase war sorgfältig und agogisch flexibel gestaltet. Und in der ganzen Gestaltung wirkte nie etwas gewollt, sondern stets alles erlebt; die Virtuosität wirkte nie aufgesetzt, die Leichtigkeit nie spannungslos…das Klavier [begann] zu singen, die Musik gleichsam "auf Flügeln des Gesanges" zu schweben. Ja, so gespielt kann Chopins Musik jegliche Erdenschwere überwinden…
DER BUND, August 1999
Ueber Janacek’s “Im Nebel”:
…Zimmermann brachte die Kaskaden der Gefühle mit spannender Intensität, aber nie übersteigert in Bewegung…
FREIBURGER NACHRICHTEN, September 2004 Ueber Brahms und Soler Interpretationen:
…eigenständige pianistische Leistungen in Johannes Brahms' anspruchsvollen Klavierstücken op. 119…und in drei spielfreudigen Klaviersonaten von Antonio Soler, deren klangliche Finessen sie brilliant und sensibel zugleich auszuschöpfen verstand…
BERNER OBERLAENDER, Januar 1998
Ueber Ravel und Haydn Interpretationen:
…Il faut rendre hommage à cette jeune pianiste suisse d'avoir joué le jeu de ces oeuvres avec une intégrité parfaite: grande précision digitale… intelligence de la partition…
LETTRE DU MUSICIEN, Juni 1997
Ueber ein Liedrezital mit Bass-Bariton René Perler :
…Eva-Maria Zimmermann stand ihrem Partner in nichts nach und begleitete ihn nicht minder wandlungsfähig, gewandt und reich schattiert. Und sie nutzte individuelle gestalterische Möglichkeiten, besonders inspiriert in den Nachspielen…
DER BUND, Mai 2001
Ueber ein Duo- und Triokonzert mit Cellist Matthias Kuhn und Geiger Etienne Abelin:
…Zuerst zu zweit und im Trio zu dritt löste die vorzüglich vorbereitete Künstlergemeinschaft ihre Aufgaben technisch auf hohem Niveau, mit bemerkenswerter nachschöpferischer Phantasie, mit reifer Akzentuierung und idealer Partnerschaft. Wie sie aufeinenader hörten, wie sie die Themen einander zuspielten und wie sie rücksichtsvoll dem jeweiligen Ausdrucksträger den Vortritt liessen - das war vorbildlich, ja meisterhaft…
DER BUND, Oktober 2003 |